Biographie

Andreas Greiner (geb. 1979 in Aachen, Deutschland) ist ein in Berlin lebender ökologischer Künstler, dessen multidisziplinäre Praxis zeitbasierte Arbeiten, lebende und digitale Skulpturen, Fotografie und Videokunst umfasst. In vielen seiner Arbeiten erforscht er die Überschneidung von Biologie, Technologie und der natürlichen Welt, mit besonderem Augenmerk auf nicht-menschliche Formen von Subjektivität und Klimawandel. Greiners Kunst wurde international auf der Yokohama Triennale (2020), der Vienna Biennale for Change (2021) und der Geneva Biennial for Art and Urban Nature (2023) ausgestellt. Er wurde 2019 mit dem 34. Kaiserring-Stipendium im Mönchehaus Museum in Goslar ausgezeichnet und hat in Institutionen wie der Berlinischen Galerie, der Kunsthalle Mannheim, der Hamburger Kunsthalle und dem Centre Pompidou ausgestellt. Seit 2022 ist Greiner Professor für Medienkunst an der Muthesius Hochschule für Kunst und Design in Kiel. Nach dem Studium der Medizin und Anatomie wechselte er zur Kunst am Institut für Raumexperimente (damals geleitet von Olafur Eliason). Greiner ist außerdem Mitbegründer von art4biodiversity, einer gemeinnützigen Organisation, die künstlerische Initiativen für ökologisches Handeln fördert und unterstützt. In seiner jüngsten Einzelausstellung Game of Life (2023/2024) untersucht er unsere Beziehungen zu künstlicher Intelligenz, Natur und der Zukunft.

Ausstellungen
Ausstellungsansichten
Publikationen